März 2026
♦ Hainsfarth ♦ München ♦
demnächst:
Rein statistisch gesehen sind die Amerikaner ein sehr kriegerisches Volk. Praktisch das ganze Territorium hat sich die USA seit 1776 durch Kriege angeeignet. In den etwa 250 Jahren ihres Bestehens waren die USA nur etwa 20 Jahre nicht im Krieg oder in irgendwelche kriegerische Auseinandersetzungen irgendwo auf der Welt verwickelt. Das ist unter dem Möchtegern-Friedensnobelpreisträger Donald Trump auch nicht viel anders.
Für jeden Amerikaner ist es Pflicht ein Patriot zu sein, und so verwundert es nicht, dass so viele Amerikaner Trumps Parolen folgen. Zum Beispiel „Amerika first“ oder „make America great again“. Seine Aussagen wie „wenn du uns nicht freiwillig gibst was wir haben wollen, holen wir es uns mit Gewalt“ fallen hauptsächlich im republikanischen Süden auf fruchtbaren Boden. Siehe Grönland „We will get it, one way or another“, oder Canada, Panama, Venezuela, Iran, Cuba …..
Donnerstag, 5. März 2026


Frühlingserwachen in Hainsfarth und Umgebung. Das herrliche Wetter verlockt zu einem Weißbier im Freien. Dabei kann man die Störche beobachten, die schon wieder zurück sind. Vermutlich wird es dieses Jahr wieder eng. Allein auf dem Dach des alten Gymnasiums haben sich 5 Brutpaare eingefunden und es sind vermutlich schon alle Nester in der Stadt besetzt.
Zur Freude aller Pollenallergiker sind die Haselsträucher in voller Blüte.
Die Bienen freut’s.
Freitag, 6. Februar 2026, Hermanns Geburtstag

Heute ist Hermanns Geburtstagsparty, sein Geburtstag war aber schon ein paar Tage früher. Hermann ist mir etwa ei Gefeiert wurde im Pardi in Neuhausen. Ich bin extra von Hainsfarth hergefahren um mitzufeiern.
Danach haben wir uns alle noch für einen kleinen Umtrunk in Laim in der neuen Wohnung von Brunni und Hermann getroffen.
Nach einem kleinen Prosecco bin ich dann wieder zurück nach Hainsfarth gefahren.
Samstag, 14. März 2026
Nach langer Zeit habe ich meinen Firmpaten Rudi und seine Frau Beppi wieder einmal besucht. Wie alle anderen werden auch sie nicht jünger, aber es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Rudi ist auch schon 86 Jahre alt und Beppi immerhin schon 79. Nur zum Vergleich: Das historische Foto links zeigt Rudi und mich im Jahre 1966. Ich glaube, man kann den Unterschied unschwer sehen, den die Zeit ausmacht. Nur um eventuellen unqualifizierten Kommentaren vorzubeugen: Ich bin auf dem alten Foto der, der links steht.
Mit Beppi war ich sogar zur gleichen Zeit in der damals neu erbauten Schule West in Fürstenfeldbruck. Ich war in der 1. Klasse, während sie damals in der letzten, nämlich der 8. Klasse war. Gekannt haben wir uns damals aber noch nicht.
Montag, 16. März 2026

Heute begannen die Dreharbeiten für Ellens aktuelles Projekt, an dem sie schon seit Langem arbeitet. Das Projekt, Legacy for a Sustainble Future (LSF), macht sie zusammen mit ihrer Partnerin Anais in Texas, eine Spanierin die aber momentan in Texas lebt. Bei dem Projekt handelt es sich um Online Kurse bezüglich Nachhaltigkeit, denn das ist immer noch ein Thema, über das viele, auch große und internationale Firmen, sehr wenig Bescheid wissen, ganz besonders wenn es um Geschäftsbeziehungen mit und in der EU geht.
Nun aber drängt die Zeit, denn im April soll es losgehen. Quasi ab sofort werden kurze Werbevideos in diversen online Plattformen gepostet mit dem Ziel viele Teilnehmer für ein kostenloses Webinar zu gewinnen, welches am 2. April stattfinden wird. wodurch dann wiederum zahlende Kunden für die Online Kurse akquiriert werden sollen.
Dienstag, 17. März 2026, St. Ptrick’s DayHeute feiern die Iren. Nicht nur in Irland, sondern auf der ganzen Welt. Auch in München laufen grüngekleidete Menschen mit Kleeblättern herum und in Chicago wird traditionell der ganze Fluss (Chicago River) grün eingefärbt. Die Iren haben sich auf der ganzen Welt ausgebreitet. So haben z.B. alle Mitglieder meiner Familie in England, außer Lena, irisches Blut in den Adern. Das Bild zeigt praktisch den irischen Teil meiner Familie.
Freitag, 20. März 2026
Bin seit heute wieder in Hainsfarth. Gestern war Tag und Nacht Gleiche, das ist der astronomische Frühlingsanfang, aber das Wetter hat das noch nicht gemerkt. Es wird wieder saukalt, sogar mit Nachtfrösten. Aber wenn man durch das Land fährt, sieht man überall schon einen leichten grünen Flaum an Büschen und Bäumen. Das lässt hoffen.
Sonntag, 22. März 2026
Heute war ein relativ ereignisreicher Tag. Es war schönes Wetter mit viel Sonnenschein, aber immer noch saukalt.
Das Frühlingserwachen im Garten nimmt seinen Lauf und immer mehr Frühjahrsblumen lassen sich blicken. Aber nicht nur in meinem Garten. Ein besonderes Highlight um diese Zeit sind die Blausterne (Scilla) im Ellinger Residenzpark. Dort ist alles blau und stellt zu recht eine richtige Attraktion in dieser Jahreszeit dar.
Aber Ellingen ist nicht nur wegen der Blausternchen einen Besuch wert. Dort ist auch die Residenz, die seit dem 11. Jahrhundert dem Deutschen Orden gehörte und Residenz des Landkomturs der Ballei Franken war.
Sie war die mächtigste Ballei im Deutschen Orden und deshalb stellte das kleine Ellingen ehemals das Zentrum einer weitgespannten Territorial- und Wirtschaftsmacht dar. Heute gehört die Residenz dem Freistaat Bayern.
Da stellt sich natürlich die Frage was ist eine Ballei und ein Komtur?
Google weiß Rat:
Der Komtur (auch Kommentur, Commenthur, lateinisch commendator, von commenda „Kommende“) war eine Amtsbezeichnung der geistlichen Ritterorden wie z.B. Deutscher Orden oder Johanniter. Der Komtur war der Leiter und Verwalter einer Ordensniederlassung, der Kommende (auch Komturei), und damit Statthalter des Groß- bzw. Hochmeisters. Ihm unterstanden die Güter der Kommende.
Mehrere Kommenden bildeten eine Ballei (Ordensprovinz), der ein Bailli bzw. Landkomtur (commendator provincialis) vorgesetzt war.
Wenn der Landkomtur in so einer prächtigen Residenz amtierte, dann kann sich die Bürgerschaft natürlich nicht lumpen lassen und braucht ein standesgemäßes Rathaus. Das dacht ich zumindest. Wie ich aber herausfand, wurde dieses spätbarocke Gebäude von 1744 bis 1747 vom Deutschen Orden erbaut und beherbergte ursprünglich die Obergerichtsverwaltung der Landkomturei Ellingen. Zudem enthielt es auch eine Apotheke, ein Versammlungsraum, Schreibstuben, Bürgerstube und ein Gefängnis. Heute dient es als Rathaus (auf dem rechten Foto ganz rechts).

In Ellingen sind Wirtshäuser Mangelware. Es gibt nur das etwas teure Hotel/Restaurant Römischer Kaiser und gleich gegenüber der Residenz das Fürst Carl Bräustüberl, das aber überfüllt war. Deshalb fuhren wir zurück nach Oettingen, wo heute Markt war. Und so war auch im Stadtcafe alles übervoll, aber wir fanden noch zwei Plätzchen für uns.
Ein kleiner Rundgang durch den Markt beendete diesen schönen aber kalten Tag.
Samstag, 28. März 2026
Hainsfarth erwacht aus dem Winterschlaf, man hört die ersten Rasenmäher brummen. Durch den Kälteeinbruch haben wir Nachtfröste von bis zu -3° und tagsüber bleibt es auch recht kühl und es wächst noch nirgends Gras. Trotzdem will wohl der eine oder andere Ziergartenbesitzer verhindern, dass das eine oder andere Grashälmchen zu lange werden könnte.
Aber was noch viel wichtiger ist und schon seit Jahren nervt: Heute Nacht werden die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt. Als Rentner ist mir das egal, denn ich stehe auf wann ich will, egal was die Zeiger anzeigen. Aber das ist immer wieder ein willkommener Grund sich gar trefflich über die EU aufzuregen. Im August 2018 haben sich in einer europaweiten Umfrage 80% der Teilnehmer für die Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen. Also hat die EU Kommission empfohlen, das in die Tat umzusetzen. Das hat die EU aber bis jetzt nicht geschafft. Was soll denn dieser überbezahlte Bürokratenverein überhaupt zustande bringen, wenn er schon an einer vergleichsweise so einfachen Aufgabe scheitert?
Samstag, 28. März 2026
Ein trauriges Ereignis. Heute war Herberts Beerdigung in Derndorf Bad Feilnbach. Ich war zu diesem Zeitpunkt in Hainsfarth und bin wegen der weiten Strecke nicht dabei, was ich bedaure. Ellen hat mich vertreten. Aber ich war in Gedanken mit dabei. Herbert war bei unserer Kolbermoor-Gruppe mit dabei. Seine Partnerin Micki ist vor geraumer Zeit an einer schweren Krankheit gestorben und das hat ihn sehr mitgenommen.
Und so ist er dann leider vor kurzem freiwillig aus dem Leben geschieden.
Es steht uns nicht zu, über diese seine Entscheidung zu urteilen.
Ruhe in Frieden!
Aber abgesehen von der Zeitumstellung hat die EU natürlich auch viele andere Probleme. Eines davon hat sie jetzt erfolgreich angepackt und gelöst: Die neue EU-Frühstücksrichtlinie (Richtlinie 2024/1438) verbessert die Kennzeichnung von Honig, Konfitüren, Fruchtsäften und Trockenmilch, um Verbraucher besser zu informieren und Lebensmittelbetrug zu bekämpfen. Wesentliche Änderungen umfassen die genaue Herkunftsangabe bei Honig, höheren Fruchtgehalt in Konfitüren und Zuckerreduktion bei Säften. Die Umsetzung im Handel erfolgt bis spätestens Mitte 2026. Da sind zur Abwechslung mal wirklich gute Bestimmungen erlassen worden. Zum Beispiel beim Honig. Früher war da oft zu lesen „enthält Honig aus EU/Nicht-EU Ländern. Das sagte gar nichts aus und der Honig kann von überall her sein. Künftig müssen die die Ursprungsländer, aufsteigend nach Anteil, auf der Vorderseite des Etiketts angeben werden, z. B. „Mischung von Honig aus Mexiko und der Ukraine“ statt nur „EU/Nicht-EU“). Dies stärkt die Transparenz gegen Panschereien.
Schon vier Wochen Krieg im Iran. Dieser schießt immer noch weiter mit Raketen und Drohnen um sich, obwohl Trump schon mehrmals von sich gab, den Krieg gewonnen zu haben. Er hat sich da wohl gewaltig verschätzt. Jetzt ist er auf die NATO und die EU sauer, weil die nicht mitmachen wollen. Wenn der Irankrieg nicht euer Krieg ist, dann ist der Ukraine Krieg auch nicht mein Krieg droht Trump. Jetzt mischt sich auch die Hisbollah noch ein und Israel marschiert im Süd-Libanon ein. Und weil’s so schön ist, schießen jetzt die Huthi aus dem Jemen auch noch Raketen auf Israel ab. Trump will sich jetzt auch noch Cuba holen und die Washington Post meldet, dass sich 10.000de amerikanische Bodentruppen für den Iran bereit machen. Man darf gespannt sein wie das Ganze noch eskaliert.
Vergessen wir dabei aber nicht, dass der Krieg in der Ukraine auch immer noch weiter geht.

Der März verabschiedet sich indes mit einem letzten winterlichen Aufbäumen. Damit muss jetzt aber mal Schluss sein.
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Indes sind die Osterbrunnen
geschmückt.
Ostern kann also kommen.

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